Friday, August 2, 2013

Rocky Mountains und Britisch Kolumbien

Hallo zusammen

Der erste Teil unserer Reise durch die Rocky Mountains führte uns nach Hinton in den vorgelagerten Hügeln auf der Alberta Seite. Ein erster Blick auf die majestätische Bergkette war eindrücklich und wir konnten uns die Fahrt durch die Pässe gut vorstellen. Bevor wir diese aber unternahmen, richteten wir uns für eine Woche in einem KOA Kämpingplatz ein von wo wir unter anderem nach Jasper fuhren. Dies ist ein wirklich hübsches Dorf und erinnerte uns an so viele hochalpine Dörfer in der Schweiz. Auf dem Weg dorthin sahen wir dann auch Hirsche und Bergziegen, die sich am besten mit Gemsen vergleichen lassen. Das Geweih des Hirsches im Foto war locker 1,8 Meter breit oder sogar breiter. Sehr eindrücklich! Die Tiere waren nahe am Strassenrand und schienen sich nicht im geringsten um die Touristen zu kümmern.

An einem anderen Tag fuhren wir in die heissen Quellen von Miette zum Baden im 40 Grad warmen Wasser. Das Wasser kommt hier 53,9 Grad heiss aus den Felsen und wird für die Becken runtergekühlt. Für diejenigen, die sich abkühlen wollen, gibt es auch zwei kältere Becken. In einem davon ist das Wasser nur 15 Grad, zu kalt für uns, und im anderen 20 Grad. Ich ging ein paar Mal in das 20 Grad Wasser (abwechselnd mit dem 40 Grad Becken) während André sich im 40 Grad Wasser wohlfühlte und dort blieb.

Am Tag darauf gingen wir dann auf einen 2 1/2-stündigen Reitausflug der uns vom Fluss auf eine Hügelkette ca. 200 Meter über dem Ausgangspunkt führte. Es war ein wunderschöner Tag und die Aussicht von ganz oben werden wir so schnell nicht vergessen. Die Pferde kamen ganz schön ins Schwitzen und ich war froh, dass wir nicht zu Fuss unterwegs waren sondern ritten. Es hätte ganz schön Ausdauer und Zeit gebraucht, die Strecke zu Fuss zurückzulegen.

Und dann war es Zeit für die Fahrt durch die Rocky Mountains und nach Golden in Britisch Kolumbien. Die Strecke entlang des Icefield Parkway alleine ist die Reise an die Westküste wert. Sie führt an mindestens 30 Gletschern und Eisfeldern vorbei.

Golden ist ein verschlafenes, am Kicking Horse River gelegenes Dorf welches auch eine wichtige Station für die Bahn ist. Man kann hier Güterzüge mit 4 grossen Diesellokomotiven und über 150 Wagen durchfahren sehen. Von Golden aus gingen wir einen Grizzlybären sehen, der hier in eingezäunten 80'000 m2 lebt. Boo wurde als Waise gefunden, nachdem Wilderer seine Mutter abgeschossen hatten und hätte ohne die Hilfe der Naturschutzbehörden nicht überlebt. Nachdem wir Boo gesehen hatten, fuhren wir dann mit der Gondelbahn auf den Gipfel von Eagle's Eye. Der Blick von 2347 Metern ist atemberaubend und eine weitere unvergessliche Erinnerung.

Unser grösstes Abenteuer soweit ist aber die Wildwasserfahrt auf dem Kicking Horse River im Schlauchboot die wir mit Alpine Rafting gebucht hatten. Ursprünglich hatten wir die 11 km lange "Afternoon Whitewater" Tour gebucht, entschlossen uns aber an Ender dieser, den lower canyon (untere Schlucht) auch noch anzuhängen und somit die "Ultimate Whitewater" Tour zu machen. 24 km von Stromschnelle nach Stromschnelle, viele davon Klasse 4, auf dem Kicking Horse River sind das ultimative Erlebniss und wir möchten es um keinen Preis missen. Da bleibt keiner trocken und manche Boote hatten Leute, die über Bord gingen. In unserem Boot haben es alle geschafft, drin zu bleiben, André fiel allerdings einmal fast rein und ich wäre zweimal fast baden gegangen. Es war wirklich beruhigend zu wissen, dass unsere Führer sehr erfahren sind und dass jeder Teilnehmer Instruktionen erhalten hatte, was zu tun ist wenn man reinfällt oder jemanden, der reingefallen ist, ins Boot zurückziehen muss. Am Ende kamen alle sicher am Endpunkt an. Ein tolles Erlebnis und wir würden dies jederzeit wieder machen!

Wir haben Bilder von der Alberta- und der Britisch Kolumbien-Seite der Rockies auf unsere Webseite geladen, wo ihr sie euch anschauen könnt. Unglücklicherweise sind keine von unserer Wildwasserfahrt dabei sondern nur welche, die an anderen Tagen auf den selben Flussabschnitten aufgenommen worden waren. Die Fotografin von Alpine Rafting ist am Tag unserer Tour hingefallen und hat sich den Knöchel gebrochen und die Kamera war auch hin. So müsst ihr euch halt anschauen, wie es an einem anderen Tag zugegangen ist auf dem Fluss. Wir haben auch ein kurzes Werbevideo der Frima auf der Webseite, welches ebenfalls auf den selben Flussabschnitten gedreht worden ist. So könnt ihr euch wenigsten etwas vorstellen, was wir erlebt haben.

Bis zum nächsten Mal und habt Spass.

André and Sue
Zuhause auf den Strassen Nordamerikas

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Friday, July 19, 2013

Von Ontario nach Alberta

Hallo zusammen

Höchste Zeit, dass ich ein Bisschen nachhole und euch erzähle, was seit unserem letzten Artikel alles vorgefallen ist.

Nachdem wir uns für unseren zweiten Sommer auf den Strassen Nordamerika's aufgemacht haben, haben wir ein weiteres Mal die Grenze zu den Vereinigten Staaten überquert und sind nach Cedar Lake in Indiana gefahren. Ich flog dann von Chicago in die Schweiz um meine Mutter zu ihrem Geburtstag zu überraschen und hatte eine grossartige Zeit dort während André sich alleine auf den Weg nach Alberta gemacht hat. Nun, nicht ganz alleine - unser Zoo hat ihm Gesellschaft geleistet und ihn auch beschäftigt gehalten. 7 Tage auf der Strasse haben ihm nicht viel Zeit zum Ausspannen gelassen, er hat aber die Fahrt nach Delburne trotzdem genossen. Einer der wenigen Stops die er eingelegt hat, war in Edmonton wo er den West Edmonton Mall, das grösste Einkaufszentrum Kanada's, besucht hat. André liebt einkaufen und Einkaufszentren und ich bin froh, dass er sich den West Edmonton Mall anschauen konnte. Mich interessiert das nämlich weniger und so wäre es für mich ein Muss gewesen.

Nach meiner Rückkehr aus der Schweiz war ich auf der Fahrt vom Calgary Flughafen nach Delburne, wo wir gegenwärtig sind, richtig hingerissen von der Landschaft hier. Ich hatte die endlose Weite der Prärien nicht gesehen und war mit der offenen Weite hier in Alberta beeindruckt. Diese hat etwas sehr beruhigendes an sich. So konnten wir auch nicht genug davon kriegen als wir unlängst zum Dinosaur Provincial Park gefahren sind. Leuchtend gelber Raps wechselt sich mit dem satten Grün von Weizen in Feldern so gross wie ein ganzer Bauernhof in der Schweiz. Die Strasse ist ein graues Band das sich schnurgerade vor uns hinstreckt bis es als dünne Linie aus unserer Sicht verschwindet noch bevor es den Horizont erreicht. In der Ferne erhebt sich eine Gruppe Bäume über die Felder wie eine Insel über das Meer der sanft rollenden Hügel und all dies strahlt Ruhe aus. Die Gebäude eines Bauernhofes hier und da sind die einzigen Zeugen dafür, dass hier wirklich Leute leben. Dann kommen wir um eine Kurve und plötzlich fällt die Strasse in ein ca. 80 Meter tiefes Tal ab. Wir überqueren eine Brücke und folgen der Steigung auf der anderen Seite. Ein Blick in den Rückspiegel zeigt absolut nichts von dem Fluss, der das Tal über tausende von Jahren in das Land gegraben hat. Das Tal ist nur ein Kratzer in der Oberfläche dieser riesigen Fläche.

Dinosaur Provincial Park war das Ziel unseres Ausfluges an dem Tag und wie bei dem Tal, das ich gerade beschrieben habe, wechselt die Landschaft total ohne jegliche Vorwarnung. Dieser Park ist die ergibigste Fundstätte seiner Grösse für Dinosaurierknochen und -skelette in der Welt. Ein Aussichtspunkt gibt Besuchern einen Blick über die Narben, die sich zurückziehende Gletscher vor Millionen von Jahren hinterlassen haben und es braucht nicht viel sich hier Dinosaurier vorzustellen. Eine der Austellungen hier zeigt das Skelett eines Dinosauriers an der Stelle wo es in 1959 wirklich gefunden wurde. Eine andere erklärt wie Ausgrabungen gemacht werden und zeigt die dazu benötigten Werkzeuge. Man kann sich wirklich gut vorstellen, wie hart diese Arbeit sein muss. Es ist brütend heiss und nicht überraschend, dass man hier Prärie Klapperschlangen, Schwarze Wittwen Spinnen und Skorpione finden kann. Diese lieben dieses Klima und Besucher werden vor ihnen gewarnt. Dies hat mich etwas unruhigt gemacht und ich war vorsichting, nicht zu nahe an Büsche und grosse Felsen zu gehen. Ich habe auch Princess an einer kurzen Leine gehalten und nicht nahe rangehen lassen.

Nun machen wir uns bereit für einen weiteren Szenenwechsel. Unsere nächste Etappe wir und in die Rocky Moutains und nach Jasper führen. Kommt doch zurück und lest nach was für Abenteuer uns dort erwarten.


André and Sue
Zuhause auf den Strassen Nordamerikas

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Sunday, June 9, 2013

Ritterspiele

Hallo zusammen

Endlich ist das Wetter in Nordontario warm genug und wir sind zurück am Nipissing See. Als wir aus Florida und dann Georgia weggefahren sind war es hier noch so kalt, dass wir uns entschlossen hatten, in Michigan wärmere Temperaturen  abzuwarten. Wir hatten ja schliesslich den Winter nicht im Süden verbracht um nun in die Kälte zurück zu kehren und uns den Schnee um die Ohren fliegen zu lassen.

Im Rock Crusher Canyon RV Park hatten wir ein sehr nettes Paar kennengelernt, das selbst einen Kampingplatz in Michigan betreibt. So verbrachten wir die letzten paar Wochen dort bevor wir zu unseren guten Freunden Pia und Alfons gefahren sind. Die beiden haben erst gerade Knowlton Ridge Equestrian Centre gekauft, ein wunderschönes Reit Zentrum wo während den Sommermonaten jedes Wochenende irgendein Anlass stattfindet. Den ersten der Anlässe, die wir mitverfolgen konnten war ein Besuch der Knights of Valor, mittelalterliche Ritter, die für die Schulen der Gegen eine ausbildende Vorführung gaben.

Die Kinder sahen zuerst eine Raubvogel Vorführung, die sehr eindrücklich und informative war. Dann kamen die Ritter für mittelalterliche Spiele und Ritterkämpfe in die Arena. Was für ein fantastisches Spektakel zum Anschauen. In zeitgerechten Kostümen, die Pferde herausgeputzt, haben die Ritter spektakuläre Reitkünste und Waffenbeherrschung demonstriert. Mit Speren, Lanzen und Schwertern wurde um Punkte und Ehre gekämpft. Ich habe mir nie gedacht, das solche Ritterspiele so hart sein würden. Wenn ein Ritter in einem Lanzenkampf voll getroffen wird, ist es als ob man in einem Auto mit 60 Stundenkilometern in eine Betonwand fahren würde! Kein Wunder, sind ihre Rüstungen so schwer. Ich habe nach der Aufführung einige Rüstungstücke für sie zu ihrem Anhänger zurückgetragen und war überrascht über das Gewicht. Der Wettkampf endete mit einem Ritter, der aus dem Sattel geworfen und und einem ander der zum Sieger erklärt wurde.

Es war ein wirklich toller Anlass und wir haben über 250 Bilder gemacht. André’s neuer Fotoapparat ist ideal für solche Aufnahmen. Man kann eine Einstellung wählen, die dann mehrere Bilder in Serie macht, wenn man den Auslöser einmal drückt. So hat man immer mindestens ein 100% scharfes Bild auch wenn viel und schnelle Bewegung involviert ist oder aber eine ganze Serie, die einem den Ablauf sehen lässt. Wir haben diesem Blog eine solche Bilderserie angehängt damit ihr euch besser vorstellen könnt, was wir meinen und um euch einen Eindruck von den Ritterkämpfen zu geben.

Nun werden wir noch weitere 10 Tage hier im Knowlton Ridge Reit Zentrum bleiben bevor wir uns wieder aufmachen zu neuen Abenteuern. Der Plan ist, in Calgary, Alberta, zu entscheiden ob wir Richtung Norden (Yukon / Alaska falls es einen heissen Sommer gibt) oder Richtung Süden (Nationalpärke in den nordwest USA falls es einen kühleren Sommer gibt)fahren. Wir werden voraussichtlich gerade zur Zeit der berühmten Calgary Stampede (Cowboyspiele mit Reitern, Pferden, Lassos, Wagenrennen und mehr) in Calgary sein. Sobald wir aber wieder anfangen in den Sonnenuntergang zu fahren (nein, wir reiten nicht) und neue Grenzen zu erforschen, werden wir aber versuchen wieder öfters Blogs zu schreiben. So kommt einfach zurück und lest nach, was bei uns so läuft.











André and Sue
Zuhause auf den Strassen Nordamerikas

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Friday, May 3, 2013

Nordwärts

Hallo zusammen

Wir sind gegenwärtig in Grass Lake Michigan, ca. eine Stunde von der Grenze zu Kanada, wo wir für die nächsten 3 Wochen bleiben werden. Nachdem wir den Winter in Crystal River, Florida verbracht haben, sind wir auf dem Weg zurück nach Ontario. Wie wir höhren, ist das Wetter in Nord-Ontario ja ziemlich gut letztlich. Wenn man in einem Wohnahänger lebt, sind Kälte und Schnee nämlich etwas, was man nicht erleben will und so wäre zumindest das kein Problem mehr. Aber wir brauchen einen Platz wo wir unseren Wohnanhänger parkieren können und Wasser- und Stromanschluss haben. Das heisst, einen Kampingplatz finden. Bloss machen die meisten davon erst am langen Wochenende im Mai auf und so müssen wir im Moment noch etwas herumtrödeln bevor wir in die North Bay Gegend fahren können.

Wir können auch nicht einfach auf irgendeinen Kampingplatz fahren, wir müssen einen finden, der Haustiere erlaubt. Hunter und Trapper sind ja eigentlich kein Problem da sie Katzen und die meiste Zeit im Wohnanhänger drin sind. Aber da wir nun auch noch einen Hund haben, muss das definitiv berücksichtigt werden. A propos Hund: wir sind alle fleissig am Lernen. André und ich wie man einen Hund erzieht und hält, Pricess was sie machen darf und was nicht und die Katzen einfach wie mit dem neuen Familienmitglied umgehen. Lustig gehts bei uns zeitweise zu!

Morgen fahren wir nach Frankenmuth wo wir uns mit Freunden treffen werden. Es ist schon einige Zeit her, dass wir sie gesehen haben und so freuen wir uns darauf, uns gegenseitig auf den neuesten Stand zu bringen. Die beiden leben in Stirling Heights, lieben aber Frankenmuth und so haben wir uns entschlossen, uns dort zu treffen. Sie werden auch Gelegenheit haben, Princess kennen zu lernen, wir nehmen sie nämlich mit. Und dann heisst es schon bald los nach Norden und in die North Bay Gegend. Ich kann es kaum erwarten dort all unsere Freunde zu sehen. Ahhh... auf H. und I.'s Veranda sitzen mit einem Bier und tratschen. Und all die anderen zu sehen. Das wird ganz toll! Aber bis dahin geht es noch etwas über 3 Wochen.

Inzwischen geniessen wir es hier in Michigan und freuen uns auch auf unsere Zeit "nach" North Bay, wenn wir uns wieder auf die Strasse begeben werden auf der Suche nach einem neuen Reiseabenteuer. So kommt einfach zurück und lest nach, was wir im Schild führen.



André and Sue
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Monday, April 1, 2013

Bald geht's wieder los

Hallo zusammen

Lang ist's her seit wir unser letztes Blog geschrieben haben und ihr habt euch vielleicht gewundert, was wir so machen. Wir haben den Winter hier in Florida wirklich genossen und die Zeit mit all den Dingen verbracht, die wir gerne machen. Das ist auch der Grund für die Pause in unseren Berichten. Wir hatten euch wirklich nicht viel zu erzählen ohne uns dauernd zu wiederholen. Jetzt ist der Winter aber rum und wir machen uns bereit für unsere nächste Reise.

Obwohl wir viele Ueberlegungen zu unseren Plänen für den kommenden Sommer gemacht haben, haben wir keine feste Reiseroute. Wir wollen uns selbst die Flexibilität für Aenderungen lassen und so haben wir vorläufig nur eine generelle Idee und ein paar Fixpunkte. Zuerst werden wir nach Ontario zurück fahren, wo wir ein paar Termine und andere Erledigungen haben. Auf dem Weg nach Norden werden wir uns allerdings Zeit lassen. Unser erster Stop wird in Ashburn, Georgia sein, wo wir 2 Wochen bleiben und hoffentlich viel Golf spielen können. Das Tolle an Wanee Lake Golf und RV Resort ist, dass man gratis auf ihrem Kurs spielen kann während man im Resort ist. Dann gehts weiter nach North Bay und danach planen wir, an die Westküste zu fahren. Rüber auf der kanadischen Seite und dann runter in die USA wo wir einige der tollen Nationalpärke besuchen wollen, die wir vor über 20 Jahren gesehne haben. Aus Zeitgründen denken wir, wir werden den Yukon und Alaska auslassen, die wir ursprünglich eingeplant hatten. Im Spätherbst gehts dann zurück nach Crystal River für den 2013/14 Winter.

Reisen wird etwas anders sein dieses Mal, da wir ein neues Familienmitglied haben: Princess ist eine 18 Monate alte Schäfer/Collie Mischling und ein wirklich lieber Hund (ihr habt euch vielleicht schon gewundert wegen dem Foto). Wir haben sie am 23. März vom Tierheim in Inverness adoptiert und sie ist ganz toll mit Leuten, anderen Hunden und sogar Hunter und Trapper. Es sind mehr die Katzen, vor allem Hunter, die sich an sie gewöhnen müssen als umgekehrt. Princess ist schon sehr gut erzogen und das mit ihr Laufengehen tut uns beiden sehr gut. Beim Reisen heisst das dann natürlich öfters anhalten um ihre Toiletten- und Bewegungsbedürfnisse zu erfüllen aber wir denken, dass regelmässige Stops uns allen gut tun werden.

In den nächsten 7 Tagen werden wir nun alles zusammenpacken und hoffentlich eine Gelegenheit haben, unseren Wohnanhänger zu waschen. Nachdem wir für vier Monate hier unter den Bäumen gestanden haben, hat er es nötig. Dann werden wir uns von einigen Leuten hier verabschieden bevor wir uns auf den Weg machen. Viele von ihnen werden, wie auch wir, nächsten Winter zurückkommen und so werden wir sie im Dezember wieder sehen. Inzwischen freuen wir uns jedoch sehr auf ein Wiedersehen mit unseren Freunden in Kanada. Es ist so lange her, dass wir sie gesehen haben!

Unser Blog wird jetzt wieder öfters Posts haben, so kommt doch zurück und lest nach, was wir am machen sind.


André and Sue 
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Monday, January 28, 2013

Das Leben im RV Park, Teil 2

Hallo zusammen

In unserem letzten Blog haben wir euch etwas über den Rock Crusher Canyon RV Park erzählt und versprochen, ein Blog über die Leute hier zu schreiben.

Wie so viele RV Parks hat auch Rock Crusher seinen Anteil and langzeit Kunden. Das heisst, dass einige davon das ganze Jahr über hier wohnen während andere zwischen zwei und fünf Monaten im Winter hier verbringen. Von der zweiten Gruppe sind etliche Kanadier die wie auch wir dem Winter entfliehen. Wenn man durch den Park geht oder fährt, kann man sehr einfach sehen, welche Plätze von langzeit Kunden gemietet sind. Diese sind in der Regel gut unterhalten und viele davon haben Sitzplätze oder andere (halb)permanente Anbauten zu den Wohnanhängern. Der erste Hinweis ist jedoch meistens, dass die Blätter gerecht und die abgestorbenen Palmblätter weggeräumt sind. Wir haben euch in einem früheren Blog darüber berichtet. Etliche der Dauerbewohner haben auch Schilder mit ihren Namen darauf so dass man sehen kann, wer auf einem Platz wohnt und Besucher sehen auch, wo sie die Leute finden können. Es waren auch die langfristingen Kunden, die Weihnachtsdekorationen aufgestellt hatten. Diese Leute wissen über fast alles Bescheid. Wenn man etwas braucht oder mit einer Gruppe in Verbindung treten will, kann man die gewünschte Information fast immer von einem Dauergast bekommen. Sue zum Beispiel hat sich auf diese Weise einer Gruppe Frauen angeschlossen die einmal in der Woche Golfen und oftmals anschliessend zum Mittagessen gehen.

Die Leute hier sind auch sehr hilfsbereit. Einige schauen einfach für etwas zu tun, andere wollen einfach nur helfen. So haben sich unlängst ein paar Männer zusammengetan und einer Frau, die alleine hier wohnt, einen Sitzplatz gebaut. Ein anderer Nachbar hat sie mit seinem Golfwagen abgeholt und zu den wöchentlichen Nachtessen / Kämpingfeuern gefahren. Sie hat unlängst ihr Knie gebrochen und hätte nicht kommen können. Ihre Nachbarn haben aber sichergestellt, dass sie jeweils mit dabei war. Als wir neu hier angekommen waren, fand dieses Essen / Feuer bei unseren Nachbarn Jim und Jeanne statt und die haben uns sofort dazu eingeladen. Jeder ist dort willkommen und jeder bringt auch etwas mit für das Buffet. Alles was man machen muss wenn man teilnehmen will, ist nach dem Schild Ausschau halten auf welchem angekündigt wird, auf welchem Platz und um wieviel Uhr es stattfinden wird. Es war auch unser Nachbar Jim der gesehen hat, dass der erste Tritt zu unserem Wohnanhänger etwas hoch ist und so kam her herüber mit dem Vorschlag, einen Tritt zu bauen. Er habe übriges Bauholz, Schrauben und alle Werkzeuge, sagte er und so kam es, dass wir den Tritt bauten. Der ist so bemessen, dass er perfekt in das Bett unseres Trucks passt, wenn wir unterwegs sind und er macht nicht nur das Rein- und Rausgehen viel einfacher, er dient auch als tolle Schmutzschleuse. Eine Kleinigkeit aber eine, die so viel darüber aussagt, wie die Leute hier sind.

Das wärs für heute. Bis zum nächsten Mal.

André and Sue
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Friday, January 11, 2013

Das Leben im RV Park

Uptown
Hallo zusammen

Das Leben in einem RV Park wie demjenigen in dem wir den Winter verbringen, hat einiges für sich. So lasst uns euch ein bischen über Rock Crusher Canyon RV Park erzählen.

Rock Crusher hat 398 grosszügig ausgelegte Plätze in zwei Sektionen. "Downtown" wie wir es nennen hat 287 und "Uptown" 111 Plätze. Wir sind in "Uptown" auf einem Eckplatz, der so gross ist, dass er beinahe genug Platz für zwei Wohnanhänger wie unseren hat. Die grosszügige Anlage des RV Parks bietet Privatsphäre und beschattete Plätze mit Palmen und anderen Bäumen und alle Plätze haben 30 / 50 Amp Elektrizität, Wasser, Abwasser, kabelloses (und gutes) Internet und Kabelfernsehen. Wir mögen es auch, dass der Zugang über Barrieren verfügt und nicht jederman einfach hereinfahren kann. Kamper und Gäste erhalten einen Zugriffscode für die Dauer ihres Aufenthaltes.

Klubhaus
Einfahrt / Wachhaus, Klubhaus, Schwimmbad und Spielplatz sind alle Downtown und wir geniessen die Ruhe hier oben. Natürlich, wenn wir an einem der vielen Anlässe die hier jeden Monat angeboten werden teilnehmen oder zum Schwimmen gehen wollen, können wir nicht einfach über die Strasse. Das stört uns aber nich, wir nehmen einfach die Fahrräder. Das Einzige was Uptown gegen sich hat ist, dass man einen ca 200 Meter langen, ziemlich steilen Hang (manche nennen ihn Herzinfarkt-Hügel) hinuaf muss um hinzukommen. Aber auch das ist nicht wirklich ein Problem, wir nehmen uns einfach Zeit wenn wir zu Fuss oder mit den Fahrrädern unterwegs sind.

Rock Crusher Canyon RV Park ist etwas ausserhalb des Städtchens gelegen und so hat er auch keine lärmige, viel befahrene Strasse vor der Tür. Crystal River ist aber nur ein paar Fahrminuten von hier und bietet alles, was man braucht und eine Kleinstadt normalerweise anbietet. Von Einkaufsläden, Post, Flohmarkt und Märit bis hin zu einer Chevrolet Garage, sollten wir eine brauchen. Ausserdem sind Homosassa und Inverness nicht weit. Und da wir nur Minuten vom Gulf of Mexico sind, gibt es hier frische Meeresfrüchte und frischen Fisch zu unglaubliche guten Preisen. Wannimmer wir uns danach fühlen, schlemmen wir superfrische Crevetten, Muscheln, Austern und mehr die wir auf einem der Märkte kaufen, wo wir einen tollen Händler gefunden haben.

Soviel für heute. In unserem nächsten Blog werden wir euch etwas über die Leute hier und die Anlässe, die sie/wir in Uptown selbst organisieren erzählen.

Bis bald

André and Sue
Zuhause auf den Strassen Nordamerikas

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