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Saturday, November 16, 2013

Noch ein Park, ein Besuch zu Hause und eine weitere Reise nach Florida

Hallo zusammen

Nachdem wir Moab und die tollen Abenteuer dort hinter uns gelassen hatten, waren wir einmal mehr auf dem Weg nach Ontario für einen kurzen Besuch. Der Weg führte uns am Rocky Mountains Nationalpark vorbei, welcher der letzte auf unserer Liste der Parks, die wir besuchen wollten, war. Und wir kamen gerade rechtzeiting bevor die US Regierung die Bude dicht gemacht hat und all die Parks geschlossen wurden.

Der Park ist super mit vielfälltiger Landschaft, vielen Tieren und einer Strasse, die hoch genug hinaufgeht, dass wir in den Schnee kamen, was toll war da wir Princess zum ersten Mal im Schnee erleben konnten. Wir hatten erwartet, dass sie etwas skeptisch sein würde und ihre Füsse nach jeden Schritt hochhebt und sogar schüttelt. Aber wir hatten uns getäuscht! Sie war total aus dem Häuschen und sprang herum wie wild, volles Tempo in den weissen Zauber als sie Schneebälle jagte, die wir für sie warfen. Sie hat sich sogar in den Schnee gelegt und sich von der Kälte überhaupt nich beeindrucken lassen.

Danach gings nach Ontario, wo wir ein paar Dinge zu erledigen und ein paar Termine einzuhalten hatten. Wir waren allerdings nur eine Woche dort bevor wir uns an einem kalten und regnerischen Tag wieder auf den Weg in den Süden gemacht haben. Und ihr werdet es nicht glauben: nur ca. zwei Stunden südlich von North Bay hat es uns wieder einen Pneu am Anhänger zerlegt und das natürlich auf einem Abschnitt mit fast 5 cm Matsch am Strassenrand! Super! Wir hatten keine Probleme, das kaputte Rad abzunehmen und das Ersatzrad bereitzumachen, fanden dann aber heraus, das unsere Wagenheber nicht hoch genug gingen um das Ersatzrad zu montieren. So mussten wir dann doch auf die Pannenhilfe warten. Inzwischen waren wir natürlich bis auf die Haut nass und haben gefroren wie die Schlosshunde. Hätten wir das mit den Wagenhebern realisiert, hätten wir den Pannendienst die ganze Arbeit machen lassen und einfach im warmen Auto gewartet.

Zwei Stunden später waren wir dann wieder unterwegs und auf unserem Weg nach Smithville, Ontario für drei Nächte und danach weiter nach Bluffton, Ohio für acht weitere. André hatte am 5. November einen wichtigen Termin in Windsor und so sassen wir in Ohio fest. Am 6. November ging es aber richtig los und wir erreichten Orange City, Florida am 8. Hier bleiben wir nun für einen Monat bevor es nach Crystal River weitergeht. Dort werden wir drei oder vielleicht vier Monate auf dem selben Campingplatz auf dem wir letzten Winter waren bleiben. Im Frühling heisst es dann zurück nach Ontario.

Das Ende unseres Aufenthaltes in Florida wird gleichzeitig das Ende unserer Reisezeit sein und wenn er vorbei ist werden wir ein neues Kapitel in unserem Leben beginnen. Im Moment planen wir, in den Sommern jeweils Arbeit in Ontario zu finden und die Winter im Süden zu verbringen. Aber das liegt alles in der Zukunft und wir werden abwarten und sehen müssen, ob das klappt.

So, unsere Freunde, das wärs dann also. Mit dem Ende unserer grossen Reise ist auch das Ende dieses Reiseberichtes gekommen. Wir hatten eine tolle Zeit und viel Spass und hoffen, das gilt auch für euch. Super, dass ihr auf diesem Weg mitgekommen seit.

Wir wünschen euch alles Gute und passt auf euch auf.

André and Sue
Zuhause auf den Strassen Nordamerikas

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Sunday, June 9, 2013

Ritterspiele

Hallo zusammen

Endlich ist das Wetter in Nordontario warm genug und wir sind zurück am Nipissing See. Als wir aus Florida und dann Georgia weggefahren sind war es hier noch so kalt, dass wir uns entschlossen hatten, in Michigan wärmere Temperaturen  abzuwarten. Wir hatten ja schliesslich den Winter nicht im Süden verbracht um nun in die Kälte zurück zu kehren und uns den Schnee um die Ohren fliegen zu lassen.

Im Rock Crusher Canyon RV Park hatten wir ein sehr nettes Paar kennengelernt, das selbst einen Kampingplatz in Michigan betreibt. So verbrachten wir die letzten paar Wochen dort bevor wir zu unseren guten Freunden Pia und Alfons gefahren sind. Die beiden haben erst gerade Knowlton Ridge Equestrian Centre gekauft, ein wunderschönes Reit Zentrum wo während den Sommermonaten jedes Wochenende irgendein Anlass stattfindet. Den ersten der Anlässe, die wir mitverfolgen konnten war ein Besuch der Knights of Valor, mittelalterliche Ritter, die für die Schulen der Gegen eine ausbildende Vorführung gaben.

Die Kinder sahen zuerst eine Raubvogel Vorführung, die sehr eindrücklich und informative war. Dann kamen die Ritter für mittelalterliche Spiele und Ritterkämpfe in die Arena. Was für ein fantastisches Spektakel zum Anschauen. In zeitgerechten Kostümen, die Pferde herausgeputzt, haben die Ritter spektakuläre Reitkünste und Waffenbeherrschung demonstriert. Mit Speren, Lanzen und Schwertern wurde um Punkte und Ehre gekämpft. Ich habe mir nie gedacht, das solche Ritterspiele so hart sein würden. Wenn ein Ritter in einem Lanzenkampf voll getroffen wird, ist es als ob man in einem Auto mit 60 Stundenkilometern in eine Betonwand fahren würde! Kein Wunder, sind ihre Rüstungen so schwer. Ich habe nach der Aufführung einige Rüstungstücke für sie zu ihrem Anhänger zurückgetragen und war überrascht über das Gewicht. Der Wettkampf endete mit einem Ritter, der aus dem Sattel geworfen und und einem ander der zum Sieger erklärt wurde.

Es war ein wirklich toller Anlass und wir haben über 250 Bilder gemacht. André’s neuer Fotoapparat ist ideal für solche Aufnahmen. Man kann eine Einstellung wählen, die dann mehrere Bilder in Serie macht, wenn man den Auslöser einmal drückt. So hat man immer mindestens ein 100% scharfes Bild auch wenn viel und schnelle Bewegung involviert ist oder aber eine ganze Serie, die einem den Ablauf sehen lässt. Wir haben diesem Blog eine solche Bilderserie angehängt damit ihr euch besser vorstellen könnt, was wir meinen und um euch einen Eindruck von den Ritterkämpfen zu geben.

Nun werden wir noch weitere 10 Tage hier im Knowlton Ridge Reit Zentrum bleiben bevor wir uns wieder aufmachen zu neuen Abenteuern. Der Plan ist, in Calgary, Alberta, zu entscheiden ob wir Richtung Norden (Yukon / Alaska falls es einen heissen Sommer gibt) oder Richtung Süden (Nationalpärke in den nordwest USA falls es einen kühleren Sommer gibt)fahren. Wir werden voraussichtlich gerade zur Zeit der berühmten Calgary Stampede (Cowboyspiele mit Reitern, Pferden, Lassos, Wagenrennen und mehr) in Calgary sein. Sobald wir aber wieder anfangen in den Sonnenuntergang zu fahren (nein, wir reiten nicht) und neue Grenzen zu erforschen, werden wir aber versuchen wieder öfters Blogs zu schreiben. So kommt einfach zurück und lest nach, was bei uns so läuft.











André and Sue
Zuhause auf den Strassen Nordamerikas

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Monday, January 28, 2013

Das Leben im RV Park, Teil 2

Hallo zusammen

In unserem letzten Blog haben wir euch etwas über den Rock Crusher Canyon RV Park erzählt und versprochen, ein Blog über die Leute hier zu schreiben.

Wie so viele RV Parks hat auch Rock Crusher seinen Anteil and langzeit Kunden. Das heisst, dass einige davon das ganze Jahr über hier wohnen während andere zwischen zwei und fünf Monaten im Winter hier verbringen. Von der zweiten Gruppe sind etliche Kanadier die wie auch wir dem Winter entfliehen. Wenn man durch den Park geht oder fährt, kann man sehr einfach sehen, welche Plätze von langzeit Kunden gemietet sind. Diese sind in der Regel gut unterhalten und viele davon haben Sitzplätze oder andere (halb)permanente Anbauten zu den Wohnanhängern. Der erste Hinweis ist jedoch meistens, dass die Blätter gerecht und die abgestorbenen Palmblätter weggeräumt sind. Wir haben euch in einem früheren Blog darüber berichtet. Etliche der Dauerbewohner haben auch Schilder mit ihren Namen darauf so dass man sehen kann, wer auf einem Platz wohnt und Besucher sehen auch, wo sie die Leute finden können. Es waren auch die langfristingen Kunden, die Weihnachtsdekorationen aufgestellt hatten. Diese Leute wissen über fast alles Bescheid. Wenn man etwas braucht oder mit einer Gruppe in Verbindung treten will, kann man die gewünschte Information fast immer von einem Dauergast bekommen. Sue zum Beispiel hat sich auf diese Weise einer Gruppe Frauen angeschlossen die einmal in der Woche Golfen und oftmals anschliessend zum Mittagessen gehen.

Die Leute hier sind auch sehr hilfsbereit. Einige schauen einfach für etwas zu tun, andere wollen einfach nur helfen. So haben sich unlängst ein paar Männer zusammengetan und einer Frau, die alleine hier wohnt, einen Sitzplatz gebaut. Ein anderer Nachbar hat sie mit seinem Golfwagen abgeholt und zu den wöchentlichen Nachtessen / Kämpingfeuern gefahren. Sie hat unlängst ihr Knie gebrochen und hätte nicht kommen können. Ihre Nachbarn haben aber sichergestellt, dass sie jeweils mit dabei war. Als wir neu hier angekommen waren, fand dieses Essen / Feuer bei unseren Nachbarn Jim und Jeanne statt und die haben uns sofort dazu eingeladen. Jeder ist dort willkommen und jeder bringt auch etwas mit für das Buffet. Alles was man machen muss wenn man teilnehmen will, ist nach dem Schild Ausschau halten auf welchem angekündigt wird, auf welchem Platz und um wieviel Uhr es stattfinden wird. Es war auch unser Nachbar Jim der gesehen hat, dass der erste Tritt zu unserem Wohnanhänger etwas hoch ist und so kam her herüber mit dem Vorschlag, einen Tritt zu bauen. Er habe übriges Bauholz, Schrauben und alle Werkzeuge, sagte er und so kam es, dass wir den Tritt bauten. Der ist so bemessen, dass er perfekt in das Bett unseres Trucks passt, wenn wir unterwegs sind und er macht nicht nur das Rein- und Rausgehen viel einfacher, er dient auch als tolle Schmutzschleuse. Eine Kleinigkeit aber eine, die so viel darüber aussagt, wie die Leute hier sind.

Das wärs für heute. Bis zum nächsten Mal.

André and Sue
Zuhause auf den Strassen Nordamerikas

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Friday, January 11, 2013

Das Leben im RV Park

Uptown
Hallo zusammen

Das Leben in einem RV Park wie demjenigen in dem wir den Winter verbringen, hat einiges für sich. So lasst uns euch ein bischen über Rock Crusher Canyon RV Park erzählen.

Rock Crusher hat 398 grosszügig ausgelegte Plätze in zwei Sektionen. "Downtown" wie wir es nennen hat 287 und "Uptown" 111 Plätze. Wir sind in "Uptown" auf einem Eckplatz, der so gross ist, dass er beinahe genug Platz für zwei Wohnanhänger wie unseren hat. Die grosszügige Anlage des RV Parks bietet Privatsphäre und beschattete Plätze mit Palmen und anderen Bäumen und alle Plätze haben 30 / 50 Amp Elektrizität, Wasser, Abwasser, kabelloses (und gutes) Internet und Kabelfernsehen. Wir mögen es auch, dass der Zugang über Barrieren verfügt und nicht jederman einfach hereinfahren kann. Kamper und Gäste erhalten einen Zugriffscode für die Dauer ihres Aufenthaltes.

Klubhaus
Einfahrt / Wachhaus, Klubhaus, Schwimmbad und Spielplatz sind alle Downtown und wir geniessen die Ruhe hier oben. Natürlich, wenn wir an einem der vielen Anlässe die hier jeden Monat angeboten werden teilnehmen oder zum Schwimmen gehen wollen, können wir nicht einfach über die Strasse. Das stört uns aber nich, wir nehmen einfach die Fahrräder. Das Einzige was Uptown gegen sich hat ist, dass man einen ca 200 Meter langen, ziemlich steilen Hang (manche nennen ihn Herzinfarkt-Hügel) hinuaf muss um hinzukommen. Aber auch das ist nicht wirklich ein Problem, wir nehmen uns einfach Zeit wenn wir zu Fuss oder mit den Fahrrädern unterwegs sind.

Rock Crusher Canyon RV Park ist etwas ausserhalb des Städtchens gelegen und so hat er auch keine lärmige, viel befahrene Strasse vor der Tür. Crystal River ist aber nur ein paar Fahrminuten von hier und bietet alles, was man braucht und eine Kleinstadt normalerweise anbietet. Von Einkaufsläden, Post, Flohmarkt und Märit bis hin zu einer Chevrolet Garage, sollten wir eine brauchen. Ausserdem sind Homosassa und Inverness nicht weit. Und da wir nur Minuten vom Gulf of Mexico sind, gibt es hier frische Meeresfrüchte und frischen Fisch zu unglaubliche guten Preisen. Wannimmer wir uns danach fühlen, schlemmen wir superfrische Crevetten, Muscheln, Austern und mehr die wir auf einem der Märkte kaufen, wo wir einen tollen Händler gefunden haben.

Soviel für heute. In unserem nächsten Blog werden wir euch etwas über die Leute hier und die Anlässe, die sie/wir in Uptown selbst organisieren erzählen.

Bis bald

André and Sue
Zuhause auf den Strassen Nordamerikas

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Thursday, December 20, 2012

Wir lassen uns häuslich nieder

Hallo zusammen

Schon wieder ist es lange her, seit wir unser letztes Blog geschrieben haben. Wir waren oft unterwegs und haben unsere Zeit mit Alice, André's Mutter, verbracht. Sie hat uns für vier Wochen besucht und wir haben sie auf eine kleine Tour des Südostens der USA genommen. Obwohl wir die meisten dieser Orte früher schon Mal gesehen hatten, war die Tour auch für uns sehr interessant. Wir kamen zum Teil kaum aus dem Staunen heraus, wie sich alles verändert hat und Alice's Kommentare und Fragen haben eine neue Perspektive gegeben. Alles in allem hatten wir eine tolle Zeit.

Unsere Tour begann in Florida, Fort Lauderdale um genau zu sein, und führte uns nach Georgia und bis hinüber nach New Orleans bevor wir nach Florida zurückkehrten. Hier verbrachten wir die letzten paar Tage von Alice's Aufenthalt im Rock Crusher Canyon RV Park, wo wir nun den Winter über bleiben werden. Während unserer Tour besuchten wir unter anderem Key West, Cape Canaveral, Daytona Beach, Avery Island, Apalachicola und natürlich New Orleans. Wir haben lokale Spezialitäten gegessen und lokale Sehenswürdigkeiten besucht. Wir waren auf einer Airboot Tour und auf dem Mississippi, haben Tierpärke, Erdnussfabriken und Baumwollfelder gesehen, das Zuhause der weltberühmten Tabasco Sauce und der Raumfahrt besucht. Es war viel zu verdauen für Alice und so haben wir zwischendurch auch ein paar Ruhetage eingelegt an denen wir nichts gemacht haben ausser zu entspannen. Zudem haben wir unseren Wohnanhänger gewaschen - es geht nie so einfach, wie wenn ein zusätzliches Paar Hände mithelfen. Die Zeit verflog und schon bald hiess es ab zurück in die Schweiz. Sue hat Alice auf dem Flug begleitet und eine Woche drüben verbracht und unsere Familien besucht.

Bevor die beiden sich auf den Weg machten, hatten wir hier schon angefangen Blätter zu rechen und André hatte bereits die meisten abgestorbenen Palmblätter eingesammelt und zur Abfuhr an die Strasse gelegt. Es scheint, dass unsere Mit-Kamper stolz darauf sind, ihre Plätze gut zu unterhalten und wir haben uns dieser Mentalität angeschlossen. Und es schaut auch viel schöner aus, wenn mal all die Blätter weg sind. Unsere Nachbarn sind auch fleissig daran, ihre Plätze für Weihnachten zu schmücken und man muss nicht weit gehen um dekorierte Wohnanhänger, Motorräder und sogar Golfwagen zu finden. Es gibt hier sogar einen Wettbewerb für die beste Dekoration in allen drei Kategorien.

So sind wir also dabei, uns hier häuslich niederzulassen für den Winter. Und es wird ein spezieller Winter sein. Wir haben noch nie nur fünf Tage vor Weihnachten in kurzen Hosen, T-shirs und Sandalen draussen gesessen und ein Bier getrunken. Es gibt keinen Schnee, und damit auch kein Schaufeln, kein aus der Kälte reinkommen und sich vor dem Cheminee aufwärmen und es ist nicht ganz so einfach in Weihnachtsstimmung zu kommen. Besonders Sue, die alles was Weihnachtsbeleuchtung und -dekoration liebt, war ein bischen neidisch auf all die Lämpchen und Ausstellungen unserer Nachbarn. Aber die Vernunft diktierte, dass es keinen Sinn macht, viel Geld für einen aufblasbaren Samichlous auszugenben, den man nur kurz aufstellen kann bevor er für den Rest des Jahres wertvollen Stauraum in unserem Wohnanhänger wegnimmt. Ausserdem entsprechen aufblasbare Chläuse nicht unserem Stil. Dennoch hätte Sue gerne etwas weihnachtliche Dekoration gehabt. So war sie dann auch total aus dem Häuschen, als sie nach ihrer Rückkehr aus der Schweiz sah, was André gemacht hatte: solar Tiki Fackeln markieren den Eingang zu unserem Platz und Solarlämpchen führen von dort zu unserem Wohnanhänger. Es hat zwei Vogelfutterhäuschen und ein wunderschönens Weihnachtsstern-Arrangement welches André zudem mit Palmblättern und Moos ergänzt hat. Im Wohnanhänger drin findet sich ein Rosmarinbäumchen, welches als Weihnachtsbaum geschmückt ist und, zusammen mit einer nelken-gespickten Orange, einen herrlichen weihnachtlichen Duft verbreitet. Weihnachtliche Stimmung kommt auf hier im sommerlich warmen Florida.

In diesem Sinne wünsche wir euch allen
FROHE WEIHNACHTEN und ALLES GUTE IM NEUEN JAHR

André and Sue
Unterwegs in Kanada

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Wednesday, October 31, 2012

Dr Sunne entgäge

Hallo zusammen

Nach gut zwei Wochen in North Bay sind wir nun wieder unterwegs. Unser Ziel: Florida, wo wir den Winter verbringen werden. Zuerst legten wir jedoch einen Stop bei Sicard RVs ein, wo ein paar Garantiearbeiten an unserem Wohnanhänger vorgenommen wurden. Die Techniker waren supper und haben uns gleich am nächsten Morgen früh rangenommen. So waren wir am Nachmittage bereits über die Grenze in den USA wo wir einen Campingplatz für die Nacht fanden.

Am nächsten Morgen gings dann los Richtung Süden und wir erreichten Süd-Georgia am 21. Oktober. Dort hielten wir in einem Golf und Country Club und RV Park. Tönt extrem teuer, war es aber überhaupt nicht. Mit unsere Passport America Mitgliedschaft bezahlten wir weniger als 20 $ per Nacht und dies enthielt gratis Golfen. Wir hatten zwar noch nie einen Golfschläger geschwungen, nutzten aber die Gelegenheit, es auszuprobieren. Zwei der Mitglieder haben uns nicht nur Schläger ausgeliehen sondern auch je eine persönliche Lektion gegeben so dass wir nicht gleich von Anfang an falsch anfangen. Wir hatten so viel Spass, dass wir uns eigene Ausrüstungen kaufen gingen und Golfen unser neues Hobby machen wollen. Wir hängten auch drei weitere zu den ursprünglich gebuchten zwei Nächten an da Sue eine neue Webseite in Angriff genommen hat. Nun arbeitet sie daran und wird sie fertig haben, sobald sie die nötige Information und Fotos erhält. Die Seite is für ein Team welches an Grill Meisterschaften teilnimmt und zudem ein Catering hat.

Unser nächster Halt war in Crystal River, wo wir den Winter verbringen werden. Wir blieben drei Nächte auf dem Campingplatz und sogar genau auf dem Platz, den wir vom 1. Dezember bis 31. Marz haben werden. Während unserer Zeit dort, haben wir gleich einiges erledigt: uns ein Postfach gemiete und US Natels gekauft. Dan gings weiter nach Fort Lauderdale wo wir bis zum 12. November bleiben werden. André's Mutter kommt uns für vier Wochen besuchen und wird so eine Gelegenheit haben sich anklimatisieren zu können bevor wir mit ihr herumreisen werden. Wo genau wir mit ihre durch fahren werden, wissen wir noch nicht, wir werden jedoch ihre letzten vier Nächte hier wieder zurück in Crystal River sein.

Das wärs für heute. Bis bald

André and Sue
Unterwegs in Kanada

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