Wednesday, October 31, 2012

Dr Sunne entgäge

Hallo zusammen

Nach gut zwei Wochen in North Bay sind wir nun wieder unterwegs. Unser Ziel: Florida, wo wir den Winter verbringen werden. Zuerst legten wir jedoch einen Stop bei Sicard RVs ein, wo ein paar Garantiearbeiten an unserem Wohnanhänger vorgenommen wurden. Die Techniker waren supper und haben uns gleich am nächsten Morgen früh rangenommen. So waren wir am Nachmittage bereits über die Grenze in den USA wo wir einen Campingplatz für die Nacht fanden.

Am nächsten Morgen gings dann los Richtung Süden und wir erreichten Süd-Georgia am 21. Oktober. Dort hielten wir in einem Golf und Country Club und RV Park. Tönt extrem teuer, war es aber überhaupt nicht. Mit unsere Passport America Mitgliedschaft bezahlten wir weniger als 20 $ per Nacht und dies enthielt gratis Golfen. Wir hatten zwar noch nie einen Golfschläger geschwungen, nutzten aber die Gelegenheit, es auszuprobieren. Zwei der Mitglieder haben uns nicht nur Schläger ausgeliehen sondern auch je eine persönliche Lektion gegeben so dass wir nicht gleich von Anfang an falsch anfangen. Wir hatten so viel Spass, dass wir uns eigene Ausrüstungen kaufen gingen und Golfen unser neues Hobby machen wollen. Wir hängten auch drei weitere zu den ursprünglich gebuchten zwei Nächten an da Sue eine neue Webseite in Angriff genommen hat. Nun arbeitet sie daran und wird sie fertig haben, sobald sie die nötige Information und Fotos erhält. Die Seite is für ein Team welches an Grill Meisterschaften teilnimmt und zudem ein Catering hat.

Unser nächster Halt war in Crystal River, wo wir den Winter verbringen werden. Wir blieben drei Nächte auf dem Campingplatz und sogar genau auf dem Platz, den wir vom 1. Dezember bis 31. Marz haben werden. Während unserer Zeit dort, haben wir gleich einiges erledigt: uns ein Postfach gemiete und US Natels gekauft. Dan gings weiter nach Fort Lauderdale wo wir bis zum 12. November bleiben werden. André's Mutter kommt uns für vier Wochen besuchen und wird so eine Gelegenheit haben sich anklimatisieren zu können bevor wir mit ihr herumreisen werden. Wo genau wir mit ihre durch fahren werden, wissen wir noch nicht, wir werden jedoch ihre letzten vier Nächte hier wieder zurück in Crystal River sein.

Das wärs für heute. Bis bald

André and Sue
Unterwegs in Kanada

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Friday, September 28, 2012

Auf dem Weg zurück nach Ontario

Hallo zusammen

Ja, wir sind auf dem Weg zurück nach Ontario, was aber nicht heisst, dass wir den Strassen Nordamerika's den Rücken kehren. Alles, was es heisst, ist dass wir ein paar Tage dort verbringen, unsere Freunde sehen und einige Dinge erledigen wollen, bevor wir uns wieder auf die Socken machen.

Reisen, wie wir das in den letzten paar Monaten gemacht haben, war eine tolle und leerreiche Erfahrung und zwar nicht nur in Bezug auf Geschichte und Geographie sondern auch was den Lebensstil anbelangt. Als wir nach Kanada umgezogen sind, haben wir diesen geändert und nun ist er wieder total anders. Nicht dass wir das bereuen würden. Im Gegenteil, wir lieben es! Aber das Leben in einem Wohnanhänger ist schon speziell und hat seine Herausforderungen. Da gibt es doch einiges zu lernen: vom Routenplanen zum Fahren, vom Campen ganz generell (und es ist ja nicht so als ob wir dabei auf jeden Luxus verzichten müssten) zum Lösen alltäglicher Situationen und Pännchen. Man mag ja denken, dass wir alle Zeit der Welt für solche Dinge hätten und das ist auch ein Bisschen so. Wir haben aber schnell realisiert, dass es nie zuviel Zeit gibt. Es gibt kaum genug davon. Am Anfang haben wir soviel wie möglich in jeden einzelnen Tag gepackt bis wir vor kurzem vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen konnten und zurückstecken mussten. So haben wir unsere Route geändert und es etwas gelassener genommen. Entusiasmus ist a toll aber manchmal muss man halt eine Schritt zurück machen und eine Pause einlegen. Wir haben ja das Glück, dass wir keine Zeitlimite haben. Wir sind sozusagen vorübergehend pensionniert, was zu einer eher lustigen Beobachtung geführt hat. Ich habe mich immer amüssiert darüber, dass ich nicht einfach auf ein Bier bei meinem Vater vorbeigehen konnte nachdem er pensionniert wurde. Es war besser, vorher anzurufen um sicherzustellen, dass er auch dort sein würde. Dies scheint ein Phenomen mit Pensionären zu sein, das jetzt auch auf uns zutrifft.

Wie dem auch sei, im Moment sind wir unter anderem auch dabei, den nächsten Abschnitt unserer Reise zu planen, den Winter. Bei der Planung werden wir der Schwerpunkt jedoch nicht auf Sehenswürdigkeiten sondern aufs Wetter und die Temperaturen legen. Natürlich wollen wir den Winter an einem schönen Ort oder an schönen Orten verbringen, entscheidend ist aber das Klima. Bloss, wie findet man den geeigneten Platz? Es gibt so viele davon, dass es unmöglich erscheint sie zu vergleichen. Suchen wir am richtigen Ort, in den richtigen Webseiten? Was wollen wir haben und was wäre schön ist aber kein Muss? Auf was sind wir bereit zu verzichten zu Gunsten eines besseren Preises? Was sind unsere Anforderungn und Prioritäten generell? Und wie schränken wir die Suchresultate ein?

Ich bin da ehrlich gesagt etwas überfordert und so froh, dass André in solchen Situationen einen kühlen Kopf behält. Wir haben uns verschiedene Plätze im Internet angesehen und Florida tönt im Moment sehr verlockend. Noch haben wir aber keine Entscheidung getroffen. Diese muss jedoch bald gefällt werden da wir keine Ahnung haben, wie schnell solche Plätze für den Winter ausgebucht sind.  Sobald wir mehr wissen, werden wir es euch mitteilen.

André and Sue
Unterwegs in Kanada

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Friday, September 14, 2012

Gestranded in Pennsylvania

Hallo zusammen

Es ist schon eine Weile her seit unserem letzten Blog, welcher euch aus New Brunswick, Kanada erreicht hat. Inzwischen sind wir über die Grenze in die USA und nach Massachusetts gefahren, wo wir Freunde besuchten. Wir haben dort nicht gross Ausflüge unternommen, da wir schon mehrmals in dieser Gegend waren und unsere Zeit mit unseren Freunden verbringen wollten. Es war so lange her, dass wir sie zum letzten Mal gesehen haben. Aber auch dieser Besuch kam zu einem Ende und wir fuhren weiter Richtung Michigan, wo wir mehr Freunde besuchen wollen.

Nach einer sehr langen Fahrt, wir hatten die Distanz auf der Karte total unterschätzt, hielten wir auf einem super schönen Campingplatz in Pennsylvania an. Im Gespräche mit der Besitzerin fanden wir dann herausfanden, dass am nächsten Tag die "grösste Camping Austellung in Amerika" in Hershey anfangen würde. So haben wir eine Nacht angehängt und einen Tagesauflug dorthin gemacht. Es war sehr eindrücklich und wir fanden Information über Teile, die wir für unseren Wohnanhänger noch suchen sowie über lanzeit Camping im Süden, wo wir ja planen den Winter zu verbringen.

Dann gings weiter, jedoch nicht wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir erreichten nämlich unser nächstes Ziel nie. Sue musste dringend wohin und so hielt André an, lies sie aussteigen und fuhr dann um den Parkplatz um zu wenden. Wo er angehalten hatte, war jetzt eine grosse Pfütze und er fand sehr schnell heraus wo die herkam: unser Auto verlor Kühlwasser wie durch ein Sieb. Da ging nichts mehr!

Es ist ja eines, den Pannendienst unser Auto abschleppen zu lassen (und das passte nur haargenau auf den Schlepper drauf) aber wer würde unseren Anhänger ziehen. Stellt sich heraus, niemand. Und so sind wir ca 60 km von der Garage, die das Auto repariert, gestrandet. Gemäss Garage benötigen die ein Teil, dass sie kommen lassen müssen und dieses wird frühestens am Montag ankommen. Das Ganze passierte am Donnerstag. Inzwischen haben wir einen tollen Campingplatz in Du Bois (wo die Garage ist) gefunden und die Telefon Nummer von einem Kunden der Tankstelle, wo das ganze passiert ist. Dieser hat selbst einen grossen Anhänger und wäre womöglich gewillt, uns abzuschleppen. Im Moment ist er noch bei der Arbeit, also werden wir es etwas später heute herausfinden. Bis dahin stecken wir auf dem Parkplatz eines Truckstops fest. Haltet uns also die Daumen.

André and Sue
Unterwegs in Kanada

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Sunday, September 2, 2012

Ebbe und Flut

Hallo zusammen

Wie ihr ja von unserem letzten Blog wisst, sind wir auf dem Weg nach Massachusetts um Freunde zu besuchen bevor wir nach Ontario zurückkehren. Auf dem Weg dorthin kamen wir durch Truro, Nova Scotia und Hopewell Cape, New Brunswick. Wir konnten hier jedoch nicht nur durchfahren, ohne uns zwei Phenomene von Ebbeund Flut anzuschauen.

In Truro sahen wir die Tidal Bore. Dies ist eine Welle (oder mehrere Wellen), die sich bei einlaufender Flut aufbauen, wenn Wasser in einen zunehmend schmalleren Fluss drängt. Dabei bildet sich die Vorderkante mehr und mehr auf und der Fluss fliesst nun in die entgegengesetzte Richtung. Wir waren beeindruckt über die Geschwindigkeit mit welcher, diese Welle das Flussbett heraufkam und es mit Wasser füllte. Schaut euch die beiden Bilder an, die nur ca. 20 Minuten voneinander aufgenommen wurden.





Von dort aus sind wir dann nach Hopewell Cape gefahren, wo man den höchsten Unterschied zwischen Ebbe und Flut beobachten kann. Am Abend des 31. August sind wir auf dem Meeresboden spazieren gegangen und am nächsten Tag so um Mittag herum haben wir die selben Felsen im Hochwasser gesehen. Die Flut kann hier bis zu 14 Metern hoch sein. Als wir dort waren, war sie gemäss einer Parkangestellten "nur" 13 Meter hoch und hat somit eine kleine Lücke im Bogen zwischen zwei Felsen offen gelassen. Diese kann manauf dem Foto knapp erkennen.



















André and Sue
Unterwegs in Kanada

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Tuesday, August 28, 2012

Nova Scotia

Hallo zusammen

Unser Aufenthalt in Neufundland kam nach 3 Nächten nahe Port-aux-Basques zu seinem Ende. Wir mussten auf die Ueberfahrt warten, da eine der Fähren technische Probleme hatte und hatten eine Reservierung  für 11 Uhr 30 am Donnerstag. Dies änderte sich aber nach einer e-mail in der wir benachrichtigt wurden, dass wir auf einer früheren Ueberfahrt auf der Blue Puttees sein würden. Die Fähre verlies Port-aux-Basques um 6 Uhr 45 am Morgen, was bedeutete, um 3 Uhr aufzustehen da wir 2 Stunden vor Abfahrt dort sein mussten.

In Nova Scotia angekommen, fuhren wir nach Cheticamp wo wir Freunde besuchten. Wir hatten einen 3-Nächte Aufenthalt geplant, konnten dann aber nur 2 Nächte bleiben, da der Campingplatz für das Wochenende ausgebucht war. So haben wir das Beste aus unserer Zeit dort gemacht. Nebst dem Besuch bei unseren Freunden, haben wir uns einen Teil des weltberühmten Cabot Trail angeschaut und traditionelle Arcadian Gerichte genossen. Arcadiens sind französisch stammende Immigranten die im achtzehnten Jahrhundert nach Nordamerika kamen nachdem sie von Frankreich verbannt worden waren.

Von Cheticamp aus fuhren wir nach Louisbourg, wo wir das Fort und den Leuchtturm besuchten. Zudem fuhren wir auch nach Glace Bay zum Miners Museum und Marconi Museum. All diese Besuche haben uns einmal mehr eine Fülle von Information und Geschichte vermittelt. Vor allem das Fort und das Miners Museum, wo wir auf eine Untergrund-Tour gingen, die von Sheldon geleitet wurde, haben uns beeindruckt. Sheldon war selbst 32 Jahre lang Kohlemienen Arbeiter. Wie so oft vorher, haben wir wiederum Sachen gelernt, von denen wir vorher keine Ahnung hatten und die solch eine wichtige Rolle in Kanada's Geschichte gespielt haben.

Nach unsere Rückkehr von der Museums Tour, waren wir uns einig, dass wir langsam mehr Information und Geschichte erhalten hatten, als wir wirklich aufnehmen konnten. Wir haben uns deshalb entschlossen, eine Pause von weiteren Besuchen zu historischen Stätten zu machen. Anstatt nur hinzugehen und nicht mehr in der Lage zu sein, die Information zu verarbeiten, planen wir nun, für eine Weile in die USA zu fahren bevor wir im Oktober nach Ontario zurückkehren. Wir haben Freunde in Merimac, die wir schon seit Jahren nicht mehr gesehen haben und freuen uns auf ein Wiedersehen. Wir werden uns aber Zeit nehmen, nach Massachusetts zu fahren und der erste Stop auf dem Weg ist in Truro, Nova Scotia. Hier werden wir 3 Nächte verbringen und auch einen Ausflug nach Halifax machen. Danach werden wir Nova Scotia, New Brunswick und Prince Edward Island zu unserer Liste von Plätzen, die wir später besuchen wollen hinzufügen.

André and Sue
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Saturday, August 18, 2012

Corner Brook

Hallo zusammen

Nachdem wir das sehenswerte St. John's verlassen hatten, sind wir nach Botwood gefahren. Dies ist nicht ein Reiseziel als solches aber wir haben Freunde, die 44 km nördlich davon leben. Sie haben sich dort ein Haus gekauft nachdem sie pensionniert wurden und wir wollten vorbeischauen und hallo sagen. Auf dem Weg nach St. John's hat André sie angerufen und herausgefunden, dass sie selbst gerade in die Ferien fahren wollten und so hofften wir, sie auf dem Weg nach Port-aux-Basques zu sehen. Wir fanden den schönsten Campingplatz soweit: grosse Plätze und ein schöner Wald. Die Bäume geben Schatten und gleichzeitig Sichtschutz zu den Plätzen links und rechts. Im Bach, der durch das Grundstück fliesst, kann man nicht nur baden sondern findet auch Lachs wenn der Wasserstand richtig ist. Die Besitzer sind sehr nett. Sie haben den Campingplatz vor 5 Jahren gekauft und seither verschönert und besser eingerichtet was Strom etc. angeht.

Ok, André hat also unsere Freunde wieder angerufen aber nur den Telefonbeantworter erreicht. Er hinterliess eine Nachricht und am nächsten Morgen kam der Besitzer des Campingplatzes mit einer Meldung für uns vorbei. Unsere Freunde hatten eins und eins zusammengezählt und kamen zum Schluss, dass wir eigentlich nur an einem Ort sein konnten. Wir fuhren dann zu ihnen und verbrachten den Nachmittage dort. Eigentlich hatten wir nur kurz vorbeischauen wollen, wurden dann aber zum BBQ zum Abendessen eingeladen. Wir hatten eine tolle Zeit, herzlichen Dank an euch beide!

Am nächsten Tag fuhren wir dann weiter nach Corner Brook, wo wir im Sinn hatten, die Fähre nach Nova Scotia zu buchen. Diese hat aber technische Probleme und fällt für mehrer Tage aus und so können wir erst nächsten Donnerstag übersetzen. Das ist kein Problem, da wir ja nicht einen festen Terminplan haben. Nun können wir uns Zeit nehmen, den Wohnanhänger auf Vordermann zu bringen, Wäsche zu waschen, Blogs zu schreiben und einfach zu entspannen bevor wir am Montag für weitere 3 Nächte nach Port-aux-Basques fahren.

Bei unserer Ankunft in Corner Brooks hat es gegossen wie aus Kübeln und so waren wir beide nass bis auf die Knochen als wir den Wohnanhänger geparkt und angehängt hatten. Wir fuhren halt am selben Tag in die Stadt um die Wäsche zu waschen (es macht ja keinen Sinn, das nasse Zeugs herumliegen zu lassen) und Lebensmittel einzukaufen. So war das gleich erledigt und konnte von der Liste gestrichen werden. Es gibt ja keine schlechten Tage, wenn man so reist wie wir. Man findet immer etwas Positives, wenn man will.

André and Sue
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Tuesday, August 14, 2012

St. John's und Region

Hallo zusammen

Vor fast einer Woche sind wir in Holyrood ausserhalb von St. John's angekommen. am ersten Tag sind wir nach St. John's gefahren und haben wie üblich die Tourismus Information aufgesucht. Diese ist praktisch beim Hafen in der Altstadt gelegen was für uns perfekt ist. Diesen Teil der Stadt wollten wir uns sowieso anschauen und auf der Suche nach einem Parkplatz haben wir so eine kleine Rundfahrt gemacht. Wir entschlossen uns, später zurückzukommen und vorerst die Umgebung zu erkunden. Eines muss man sagen: solltet ihr je in oder in der Nähe von st. John's sein, müsst ihr es euch unbedingt ansehen!

Wie gesagt, haben wir zuerst die Region angeschaut. Wir fuhren der Küste mit all den kleinen Fischerdörfern entlang und besuchten verschieden historische Stätten. Es würde ein enorm langes Blog, wenn ich euch hier alles schreiben würde, was wir gesehen haben. So lasst mich kurz zusammenfassen und euch die Links geben, wo ihr mehr lesen könnte, wenn es euch interessiert:


Hawthorne Cottage ist die Geburtsstätte von Kapitän Robert Bartlett welcher eine wichtige Rolle in der Erforschung des arktischen Ozeans gespielt hat. Er war auch der Kapitän für Commander Peary auf seiner Reise zum Nordpol. Bartlett unternahm etliche Reisen in den hohen Norden und wurde zum Helden nachdem sein Schiff im Eis festsass. Das Eis zerquetschte das Schiff, welches sank. Bartlett hatte seine Crew mit aller Ausrüstung evaquiert und auf dem Eis ein Kamp eingerichtet. Er und ein paar seiner Männer marschierten dann für Wochen, um Hilfe zu holen. Tragischerweise waren einige der zurückgebliebenen Crewmitglieder erfroren oder verhungert als die Rettungsmannschaft das Kamp erreichte.

Castle Hill wurde 1662 von den Franzosen gebaut um ihre Interessen in der lokalen Fischerei zu sichern. Es diente ihnen aber auch als Ausgangspunkt für Angriffe auf die von den Engländern besetzte Küste. Die berühmteste Schlacht fand in 1696 statt. Die Franzosen haben über die nächsten 70 Jahre immer wieder Englische Kolonien angegriffen bis es den Engländern in 1713 gelang, sie zu besiegen und das französische Fort zu úbernehmen.


Cape Spear ist der östlichste Punkt in Kanada. Sein Leuchtturm hat als Signal für Fischer auf dem Weg nach St. John's gedient und gleichzeitig eine wichtige Rolle im Schutz der Hafeneinfahrt übernommen. Signal Hill auf der gegenüberliegenden Seite der Hafeneinfahrt wurde seit 1704 zum Signalisieren wie auch zum Schutz der Hafeneinfahrt genutzt. die beiden Forte haben anfänglich mittels Flagen und Kanonenschüssen miteinander kommuniziert. Später wurden dann neuere Methoden eingesetzt als diese entwickelt wurden. Das Bild zeigt André in Cape Spear.

Wie erwähnt, sind wir nach unserer Ankunft hier ins Tourismusbüro in St. John's gefahren. Dies hat einen Grund: unserer Meinung nach ist ein Besuch in diesen Büros Gold wert. Man erhält dort jede Menge Informationen, Tips und Literatur über eine Gegend. die Mitarbeiter sind meist sehr hilfsbereit und bestens im Bild. Sie geben Tips zu Sehenswürdigkeiten generell aber auch wenn man speziell an etwas ineressiert ist. dies gilt auch für die Mitarbeiter der historischen Stätten welche Besuchern meistens eine Einführung geben. Oftmals bieten diese Stätten auch Kurzfilem (6 bis 20 Minuten) an, die es sich lohnt anzuschauen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Einführungen und Filme einem einen Ueberblick verschaffen. Dies ermöglicht es Besuchern, Zusammenhänge und den Platz welche die Stätte in der Geschichte gespielt hat besser zu vestehen. Wir hätten etliche Details verpasst, hätten wir uns nicht die Zeit für die Einführungen genommen. Unser Rat an alle, die hier reisen wollen ist, dies auszunutzen und Fragen zu stellen. Die Angestellten geben sehr gerne Auskunft.

Morgen beginnen wir dann den Weg nach Port-aux-Basques wo wir die Fähre nach Nova Scotia nehmen werden. Dies wird aber etwas dauern, haben wir doch noch so viel zu sehen.

André and Sue
Unterwegs in Kanada

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